Wann kommt die nächste Steuererhöhung? Luxusprojekte und Fehlinvestitionen müssen gestoppt werden.

Jesteburg war mal eine der reichsten Gemeinden in Niedersachsen. Vor einigen Jahren war das Gemeindekonto noch mit sechs Millionen Euro prall gefüllt. Zudem hatte die Gemeinde bereits 2012 die Grundsteuer B (Grundstücke) und die Gewerbesteuer erhöht. Nun sind wir bestenfalls Mittelfeld und die Tendenz geht weiter in Richtung Abstieg. Wir brauchen daher dringend einen Wechsel des Trainers. Hier einige Beispiele für die Jesteburger Projekt-Gigantomie:

 

  • Kauf des Clement-Areals für ca. 1,1 Mio. Selbst wenn auf dem Gelände das sogenannte Ärztehaus gebaut werden sollte wird der Gemeinde ein Schaden von über EUR 300.000 bleiben.
  • Kauf des ehemaligen Festhallen-Geländes von den Schützen für ca. 1,7 Mio. Sollte das Projekt Famila scheitern – und das kann wirklich keiner ausschließen – dann müsste das Grundstück anderweitig verwertet werden. Das Problem: Man wird nicht den gezahlten Kaufpreis reinholen können. Die Folge ist ein weiterer Schaden für Jesteburg
  • Kauf des Kunsthauses EUR 365.000. Während viele Vereine (mit erheblich mehr Mitgliedern oder nachweislich mehr Besuchern) froh wären über eine solche Unterstützung bekommt das Kunsthaus immer wieder Unterstützung aus dem Haushalt der Gemeinde. Gerechtigkeit sieht anders aus.
  • Errichtung eines Kunstpfades für über EUR 56.000. Auch hier werden voraussichtlich nur wenige Besucher diesen Kunstpfad nutzten. Gibt es wirklich nichts wichtigeres in Jesteburg?

Dieses Liste ließe sich (leider) noch erweitern. Wir hoffen daher, dass die Wähler die Verantwortlichen vom Spielfeld schicken. Gehen Sie daher bitte am 11. September 2016 zur Wahl!