FDP fordert ein neues Verkehrskonzept für Jesteburg

Das Verkehrsaufkommen in Jesteburg nimmt drastisch zu. Genehmigt der Gemeinderat weitere Bau- gebiete, wird sich die Situation in naher Zukunft weiter verschärfen. „Mehr Bebauung, mehr Einwohner, mehr Verkehr. Das kann es doch nicht sein“, so FDP-Gemeinderat Philipp Wagner. Darum fordert die FDP, dass endlich ein umfassendes Verkehrskonzept für Jesteburg umgesetzt wird, vor allem mit Blick auf die Gespräche für ein neues Konzept „Jesteburg 2030“, dass gerade im Gemeinderat verhandelt wird. Nur so kann unser Dorf entlastet werden, wird die Verkehrssituation entzerrt und schließlich auch für mehr Verkehrssicherheit gesorgt.

FDP-Samtgemeinderat Frank Gerdes: „Der Gemeinderat sollte mutig zur Tat schreiten. Bisher hat man sich allein nur auf den Kreisel konzentriert. Leider ohne sichtbaren Erfolg. Der Kreisel wäre zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber Jesteburg braucht dringend ein Verkehrskonzept, dass darüber hinaus geht. “ Teil des Verkehrskonzeptes könnte eine Umgehungsstraße sein, wie sie die Investoren des Sandbarg Centers vorgeschlagen haben. Auch die Ertüchtigung von Ausfallstraßen wie zum Beispiel dem Schier- horner Weg, insbesondere aber die Reindorfer Straße zwischen Itzenbüttel und Reindorf. „Strecken wie die Reindorfer Straße könnten wesentlich zur Entzerrung der Verkehrssituation beitragen“, so Gerdes, „Dafür müssen sie allerdings entsprechend ertüchtigt werden. Nur so können sie das steigende Verkehrsaufkommen bewältigen und sind letztlich für alle sicherer.“

Auch die Wiedereröffnung des Jesteburger Bahnhofs sollte zu einem umfassenden Verkehrskonzept gehören. Die FDP fordert den Gemeinderat auf im Rahmen von „Jesteburg 2030“ nachdrücklich für eine Wiedereröffnung bei der neuen Landesregierung zu werben und zeitnah entsprechende Gesprä- che auf zu nehmen. Gemeinderat Philipp Wagner: „Wir hoffen, dass die neue Landesregierung endlich die notwendigen Impulse für eine Wiedereröffnung des Bahnhofs in Jesteburg gibt.“