Sozialer Wohnungsbau in Jesteburg – was die SPD dabei vergessen hat

Cornelia Ziegert (SPD) geht davon aus, dass bis 2020 in Jesteburg 125 Sozialwohnungen fehlen. Unklar ist, ob diese Zahl zutreffend ist, da keine überprüfbare Bedarfsermittlung stattgefunden. Nach der bestehenden Planungen der Gemeinde sollen diese Wohnungen im Baugebiet am Schierhorner Weg errichtet werden. Dabei soll eine Fläche von 30 % der Gesamtfläche von 45.000 qm für den Sozialen Wohnungsbau genutzt werden. Selbst wenn man den vorgenannten Bedarf von 125 Wohnungen annehmen würde und von 8 Wohnungen pro Einheit ausgehen würde, dann wären dieses ca. 14 Wohnblöcke. Eine mehrgeschossige Bauweise in diesem Umfang und konzentriert an einem Ort würde das Ortsbild massiv verändern. Die FDP lehnt eine derart massiven Eingriff in das Ortsbild von Jesteburg ab.

Frau Ziegert hat darüber hinaus nicht recht, wenn sie sagt, dass die FDP grundsätzlich gegen einen sozialen Wohnungsbau  ist. Eine derart massive Bauweise, wie sie von der SPD angestrebt wird, muss die FDP aber ablehnen.